Qualitätsstandards

Ein gelungenes Außengelände im Sinne von „Grün macht Schule – KinderGARTEN“ muss gewisse Qualitätsstandards erfüllen. Schließlich geht es darum, für und mit Kindern naturnahe Erfahrungs- und Spielräume zu schaffen.

Die Freiflächen sollten

  • Naturerfahrung ermöglichen durch biologische Vielfalt: vom großen Baum bis zum winzigen Insekt
  • Bewegungsanreize geben: Dreiradparcours, Natur-Baustelle, Kletteranreize
  • Rückzugsmöglichkeiten anbieten: Mulden, Hecken, Hütten
  • Kommunikation erfordern: Sitzmöglichkeiten wie Mauern, Baumstämme, Steine
  • soziales Lernen begünstigen: Spiele rund um die Natur (Günter Klarner)
  • praktisches Lernen anbieten: Grünes Klassenzimmer, Experimentierflächen
  • Neugier wecken und aktivieren: Kreativität in Kunst und Handwerk
  • Identifikation bewirken: Kunst selbst gestalten, im Schulgarten arbeiten
  • Veränderbarkeit gestatten: Sand, Wasser, Beete, Bewegungsbaustelle
  • partizipativ gestaltet sein: Pflanzaktionen, Schulgartenaktivitäten, Weiden flechten
  • Selbstbestimmung zulassen: Verstecken, „Fangis“, Rollenspiele
  • eine gute Atmosphäre haben und damit individuell gestaltet sein.